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8.1.2026 Provenienzforschung an der UB Heidelberg: Interview zu NS-Raubgut im Bibliotheksbestand

Während der NS-Zeit gelangten zahlreiche Bücher aus beschlagnahmten privaten und institutionellen Beständen in wissenschaftliche Bibliotheken – auch in die Universitätsbibliothek Heidelberg. Seit 2023 untersucht die UB im Rahmen eines von der Stiftung Deutsches Zentrum Kulturgutverluste geförderten Projekts systematisch, in welchem Umfang sich NS-Raubgut unter den Zugängen der Jahre 1933 bis 1950 befindet.

In einem Interview mit Südwest-Info, dem Mitteilungsblatt des VDB-Regionalverbands Südwest, erläutert Projektmitarbeiter Dr. Christian Gildhoff die historischen Hintergründe dieser Zugänge, das methodische Vorgehen sowie erste Ergebnisse und Perspektiven des Projekts. Dabei geht es unter anderem um unterschiedliche Erwerbungswege, den Umgang mit belasteten Beständen und die Bedeutung der Forschung für wissenschaftliche Bibliotheken.