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Der Guckkasten: illustrierte Zeitschrift für Humor und Kunst – digital

Der GuckkastenDas erste Heft des Guckkastens erschien am 1. September 1908. Die von Paul Keller (1873-1932) herausgegebene Wochenschrift ging aus der Zeitschrift Die lustige Woche hervor, welche ab 1906 erschien. Der Name Die lustige Woche blieb anfangs als Titelergänzung des Guckkastens erhalten. Kellers Ziel, die literarische und künstlerische Qualität der Zeitschrift auf einem hohen Niveau zu halten, führte ab 1909 dazu, dass der Guckkasten nicht mehr wöchentlich sondern halbmonatlich erschien. Mit dieser Neuerung fiel als logische Konsequenz der Zusatz Die lustige Woche weg. Keller schaffte es, den Guckkasten für einige Jahre gut zu etablieren, allerdings übernahm der Guckkasten ab 1913 fast vollständig den Inhalt der Meggendorfer Blätter und ging schließlich 1921 in diesen auf. Zeitweise erschien zur Zeitschrift ein Beiblatt.

Zu den Autoren des Guckkastens gehörten u.a. Peter Rosegger, Paul Keller, Charlotte Riese und Friedrich Lienhard. Außerdem publizierten hierin auch bekannte ausländische Autoren, wie Leo Tolstoi und Anton Tschechow. Als Künstler waren zum Beispiel Angelo Jank, Karl Pommerhanz, Eugen Nanz, Gustav Traub, Emmérico Nunes und Josef Loukota für den Guckkasten tätig.


Weiterführende Literatur

  • Dietzel, Thomas; Hügel, Hans-Otto: Deutsche literarische Zeitschriften 1888-1945. Ein Repertorium, hrsg. von Deutsches Literaturarchiv Marbach am Neckar, Bd. 3, 1647-1466. Kriminal-Geschichten – Die Raketen, München u.a. 1988
  • Lange, Doris: Lothar Meggendorfer und die Meggendorfer Blätter. Phil. Diss. München 1938, S. 63-69
  • Lohr, A.: Der Guckkasten [Rezension], in: Literarischer Handweiser zunächst für alle Katholiken deutscher Zunge 47.1909, Heft 6, Sp. 217-222
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