NS-Frauen-Warte. Zeitschrift der NS-Frauenschaft
Frauen nahmen zu Zeiten des Nationalsozialismus politisch eine untergeordnete Rolle ein. In ihrer Funktion als Hausfrau und Mutter wurden sie aber als wichtige Träger der Ideologie gesehen und als solche auch benutzt. Organisiert waren die Frauen in der sogenannten NS-Frauenschaft, die der NSDAP direkt unterstellt war.
Die NS-Frauenschaft gab neben weiteren Zeitschriften die allgemeine Frauenillustrierte „NS-Frauenwarte“ heraus. Die als „einzige parteiamtliche Frauenzeitschrift“ bezeichnete Illustrierte erschien zweiwöchentlich und hatte 1938 eine Auflage von rund einer Million Exemplaren.
Wie die anderen Publikationsorgane diente auch die „NS-Frauenwarte“ vorrangig der Propagandaarbeit sowie der Selbstdarstellung der NS-Frauenschaft und des ihr unterstellten „Deutschen Frauenwerk“. Themenschwerpunkte waren der Einsatz von Frauen im sozialen und kulturellen Bereich und in der Familie. Als maßgebliches Kriterium des Frauseins wurde das Dasein als Hausfrau und Mutter dargestellt.
| 10.1941/42 | 11.1942/43 |
| 12.1943/44 | 13. 1944/45 (Heft 1-4) |
