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Gazette des beaux-arts: la doyenne des revues d'art – digital

http://gba.uni-hd.de

Die Gazette des Beaux-Arts war von 1859 bis 2002 eine der bedeutendsten internationalen wissenschaftlichen Kunstzeitschriften und gilt bis heute als Standardwerk. Ausgestattet mit vielen Abbildungen und Tafeln, erhält die Zeitschrift ihre Bedeutung durch ausführliche Abhandlungen zu Kunstepochen, Künstlern, Thesen und Ausstellungen sowie bibliographischen Verzeichnissen, die weit über die französischen Grenzen hinausgehen.

Sie wurde 1859 in Paris von Édouard Houssaye gegründet, ihr erster Chefredakteur war Charles Blanc. 1872 wurde sie von dem Politiker und Kunstsammler Édouard André gekauft, 1903 dann von Salomon Reinach. Ab 1929 übernahm der Galerist, Kunsthistoriker und Kunstkritiker Georges Wildenstein die Zeitschrift und die Herausgeberschaft, von 1963 bis 2001 folgte ihm sein Sohn Daniel in dieser Funktion. Nach dessen Tod entschieden seine Erben die Herausgabe der Zeitschrift, die seit zwei Generationen von der Fondation Wildenstein allein finanziert wurde, nicht mehr weiterzufuehren. Im Dezember 2002 erschien das letzte Heft.

In den ersten Jahren erschien die Zeitschrift in 2-wöchentlichen Lieferungen und wurde quartalsweise zu einem Bd. Zusammengefasst. Band. 11 erschien allerdings als Halbjahresband. In den Jahren 1859 bis 1922 enthielt Gazette des Beaux-Arts die Beilage La chronique des arts et de la curiosité.

Alle in dieser Zeitschrift enthaltenen Aufsätze sind im lokalen Online-Katalog HEIDI erfasst und können somit auch über den SWB und arthistoricum.net recherchiert werden.

Weiterführende Literatur

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