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Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
Universitätsbibliothek

DWork – Heidelberger Digitalisierungsworkflow

(http://dwork.uni-hd.de)

DWork - Heidelberger Digitalisierungsworkflow

Für die Unterstützung der Arbeitsabläufe bei der Digitalisierung und der Webpräsentation der Werke setzt die Universitätsbibliothek Heidelberg die Eigenentwicklung DWork – Heidelberger Digitalisierungsworkflow ein.

Dabei unterstützt die Software als Web-Applikation sämtliche Einzelschritte des Workflows von der Metadatenerstellung, über die Scanverarbeitung (inkl. Bildkonvertierung und automatische Texterkennung), die Erstellung der Webpräsentation bis hin zur Archivierung der Scans und Metadaten.

Bei der Konzeption von DWork stand neben der Umsetzung der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) vorgegebenen Richtlinien die Entwicklung einer leicht bedienbaren, transparenten Eingabeoberfläche im Vordergrund.

Workflow, Module und technische Anforderungen

Die einzelnen Schritte im Workflow (Allgemein – Bibliographie – Sequenz – Struktur – Konvertierung + OCR – Export - Archivierung) werden über ein Karteikartensystem aufgerufen. Der Fortschritt im Arbeitsablauf wird über ein Ampelsystem sichtbar gemacht, so dass jederzeit ein einfacher Überblick möglich ist.

Technisch besteht die Software aus drei Modulen:

  1. Digitalisierungsworkflow
  2. Präsentation
  3. Archivierung
  4. Editionskomponente (in Entwicklung)
  5. Annotationen und Kommentare
  6. Normdatenserver (in Planung)

Die Software ist in PERL programmiert. Weitere Softwarevoraussetzungen sind:

  1. Webserver: Apache 2.x
  2. Datenbank: MySQL 5.x
  3. Suche in Metadaten und Volltext: SOLR
  4. Repository für Annotationen: Fedora 4.x

Viewer

Der Viewer für die Fakisimile-Darstellung (incl. der Hervorhebung der den Annotationen zugeordneten Zonen) basiert auf der Software SemToNotes.

OCR-Verarbeitung

Für die OCR-Verarbeitung kommt der Abbyy Finereader für Linux zum Einsatz.

Zur manuellen Korrektur von OCR-Texten finden erste Versuche mit der Software PoCoTo statt.

Weitere Informationen

Aktuelle DWork-Anwender

  • Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt
  • Universitätsbibliothek Freiburg
  • Universitätsbibliothek Gießen
  • Biblioteca Apostolica Vaticana, Rom
  • Universitätsbibliothek Tübingen
  • Österreichische Akademie der Wissenschaften, Wien

Ansprechpartner

Brief Dr. Maria Effinger
Leiterin Abteilungen "Historische Sammlungen" und "Publikationsdienste"
Zentrales Projektmanagement

Brief Dr. Thomas Wolf
Leiter Digitalisierungszentrum

Technische Ansprechparter

Brief Leonhard Maylein
Leiter Informationstechnologie

Brief Jochen Barth
DWork-Entwickler

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