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Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
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Schrifttum zur deutschen Kunst – digital

Das Schrifttum zur Deutschen Kunst ist die älteste und einzige noch laufende Bibliographie zur Kunst des historischen deutschen Sprach- und Kulturkreises von der Karolingerzeit bis um 1900. Neben den Bildenden Künsten – Architektur, Skulptur, Malerei, Grafik, Kunsthandwerk – verzeichnet das Schrifttum Arbeiten zur Wissenschaftsgeschichte, Denkmalpflege, Kunsttechnologie und – soweit es Objekte der deutschen Kunst betrifft – zur Archäologie. Herausgeber ist seit 1934 der Deutsche Verein für Kunstwissenschaft. Für die Bibliographie werden alle Bibliotheksneueingange an wissenschaftlicher Literatur ausgewertet. Hierzu gehören insbesondere kunstwissenschaftliche und landeskundliche Literatur, der breite Bestand an internationalen und regionalen Zeitschriften, in- und ausländische Museums- und Ausstellungskataloge sowie die außerhalb der Vertriebswege der Verlage erscheinende graue Literatur. Insbesondere die in Zeitschriften und Sammelwerken veröffentlichten Aufsätze werden nicht selten ausschließlich vom „Schrifttum“ erfasst und nur auf diesem Wege für den Wissenschaftler recherchierbar. Der Schrifttumsbestand wächst jährlich um etwa 5000 Titel. Etwa zwei Drittel davon fallen auf unselbständige Literatur. Zunehmend werden auch elektronische Medien erfasst und ausgewertet.

Aufgrund einer Vereinbarung zwischen dem Herausgeber und dem Germanischen Nationalmuseum liegt die Redaktion des „Schrifttums“ seit 1961 in den Händen der Bibliothek des Germanischen Nationalmuseums. Bis 2002 erschien das „Schrifttum“ in gedruckten Jahresbänden. Seit 2003 werden alle für das „Schrifttum“ relevanten Titel frei zugänglich im Bibliothekssystem des GNM erfasst.

Mit der Digitalisierung der gedruckt erschienen Bände seit 1934 steht nun das "Schriftum" im Sinne der Open-Access-Bewegung weltweit frei zur Verfügung.

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