Navigation überspringen
Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
Universitätsbibliothek

I. Der Codex Manesse: Entstehung und Wirkung

Das Preislied des Dichters Hadlaub auf die Manesse

Das Preislied des Dichters Hadlaub auf die Manesse

Hadlaubs Preislied auf Rüdiger und Johannes Manesse

Ein Gedicht Johannes Hadlaubs, das nur im Codex Manesse überliefert ist, rühmt Rüdiger II. Manesse und dessen Sohn Johannes. Aufgrund dieser Passage erhielt der Codex 1748 von Johann Jakob Bodmer den Namen „Manessische Handschrift”.

Bodmer hatte von November 1746 bis August 1747 die Handschrift von Paris nach Zürich ausgeliehen, um „Proben der alten schwäbischen Poesie” zu edieren.

Aus den Zeilen: Wâ vunde man sament sô manig liet? / man vunde ir niet in dem künigrîche, / als in Zürich an bouchen stât. / des prüevet man dike dâ meister sang; / der Manesse rank darnach endelîche, / des er diu liederbuoch nû hât, folgerte Bodmer eine maßgebliche Beteiligung Rüdiger Manesses an der Entstehung der Handschrift.

Auch Johannes Hadlaub spielte eine Rolle: Er hatte engen Kontakt zu Manesse und kannte die Zürcher Kreise. Vielleicht war er sogar Mitinitiator der Sammlung.

Hinweis Digitales Faksimile

zum Seitenanfang