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Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
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Historische Sammlungen: Projekte

Laufende Projekte

The Polonsky Foundation Greek Manuscripts Project: a Collaboration between the Universities of Cambridge and Heidelberg – Das Polonsky-Stiftungsprojekt zur Erschließung griechischer Handschriften: Ein Gemeinschaftsprojekt der Universitäten Cambridge und Heidelberg

Gefördert von „The Polonsky Foundation“ werden in einem Kooperationsprojekt zwischen den Universitäten Cambridge und Heidelberg mehr als 800 griechische Handschriften digitalisiert und wissenschaftlich erschlossen. Hierdurch wird ein bedeutender Teil des griechischen Handschriftenerbes weltweit sichtbar und für die Forschung recherchierbar gemacht.

Heidelberg bearbeitet in dem Projekt 432 griechischsprachige Manuskripte, die zum Bestand der Bibliotheca Palatina gehören. 29 der Kodizes befinden sich seit Anfang des 19. Jahrhunderts wieder in der UB Heidelberg und liegen bereits digitalisiert vor. Die restlichen, knapp über 400 Palatini graeci werden seit 1623 in der Biblioteca Apostolica Vaticana aufbewahrt. Zu dem Teilbestand liegt bislang lediglich ein Katalog vom Ende des 19. Jahrhunderts vor.

Zusammen mit der vorgesehenen Kompakterschließung wird die Onlinebereitstellung der bislang nur schwer zugänglichen Handschriften zukünftig eine vollständige und wissenschaftlich hinreichende Arbeitsgrundlage für die disziplinenübergreifende Forschung schaffen.

Neben der wissenschaftlichen Kompakterschließung der Handschriften im DFG-Richtlinien-konformen TEI-P5-Format soll eine enge Vernetzung der Beschreibungsinformationen mit den während der Projektlaufzeit online gestellten digitalen Faksimiles vorgenommen werden

Projektseite: The Polonsky Foundation Greek Manuscripts Project: a Collaboration between the Universities of Cambridge and Heidelberg – Das Polonsky-Stiftungsprojekt zur Erschließung griechischer Handschriften: Ein Gemeinschaftsprojekt der Universitäten Cambridge und Heidelberg

Kontakt

Brief Dr. Karin Zimmermann , Tel.: 06221 / 54-2592
Brief Dr. Janina Sieber, Tel.: 06221 / 54-2758
Brief Dr. Lars Hoffmann, Tel.: 06221 / 54-3564

›vorzügliche propension und geneigtheit, sie in flor zu bringen‹. Erschließung, Erhaltung und Bereitstellung der Gelehrtennachlässe des 19. Jahrhunderts im Bestand der Universitätsbibliothek Heidelberg

Das Ziel des beantragten Projektes ist die vollständige und systematische Erschließung der (Teil-) Nachlässe aller Wissenschaftler, die im 19. Jahrhundert an der Universität Heidelberg gelehrt haben und deren wissenschaftliche Tätigkeit ihren Schwerpunkt in diesem Jahrhundert hatte.

Insgesamt handelt es sich um 44 Nachlässe, in denen über die individuelle Vita der einzelnen Gelehrten hinaus auch die (Heidelberger) Universitätsgeschichte des 19. Jahrhunderts abgebildet wird: Der keineswegs selbstverständliche Aufstieg der Ruperto Carola zum wissenschaftlichen Großbetrieb und zu einer der renommiertesten Hochschulen weltweit, ihre systematischen Bemühungen, die fähigsten Wissenschaftler des deutschsprachigen Raumes an sich zu ziehen und der Wandel zur modernen, das gesamte Fächerspektrum abdeckenden Volluniversität. Hinzu kommt, dass nicht wenige Gelehrte der ersten Jahrhunderthälfte zu den prominentesten Vertretern des südwestdeutschen Liberalismus im politischen Vormärz zählten, mithin spiegeln sich in ihren Nachlässen gleichermaßen Landesgeschichte und deutsche Geschichte. Im Hinblick auf all diese Aspekte würde mit der umfassenden und systematischen Erschließung der Heidelberger Gelehrtennachlässe des 19. Jahrhunderts eine neue Quellenbasis geschaffen werden.

Mit der systematischen Erfassung aller, zum Teil bislang unbearbeiteter Teile sollen nun Nutzer erstmals einen vollständigen Überblick über die entsprechenden Heidelberger Bestände erhalten, die zudem durch die Vereinheitlichung der Erschließungskriterien leichter, schneller, vielseitiger und vor allem online recherchierbar werden sollen. Zu diesem Zweck soll die Erschließung über die nationale Verbunddatenbank Kalliope erfolgen.

Projektseite: ›vorzügliche propension und geneigtheit, sie in flor zu bringen‹. Erschließung, Erhaltung und Bereitstellung der Gelehrtennachlässe des 19. Jahrhunderts im Bestand der Universitätsbibliothek Heidelberg

Kontakt

Brief Dr. Maria Effinger , Tel.: 06221 / 54-3561
Brief Dr. Karin Zimmermann , Tel.: 06221 / 54-2592
Brief Dr. Christian Gildhoff , Tel.: 06221 / 54-2467

Dokumentenerbe digital – Digitalisierung historischer Bestände baden-württembergischer Bibliotheken

Anknüpfend an das von 2011 bis 2018 vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg finanzierte Projekt Vom Tresor in die Welt – Digitalisierung wertvoller Bestände baden-württembergischer Bibliotheken, in dem durch die fünf großen Altbestandsbibliotheken in Baden-Württemberg wertvolle, insbesondere unikale Bestände für die Wissenschaft und die interessierte Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden, sollen ab Januar 2019 in den kommenden drei Jahren weitere wertvolle Bestände dieser Bibliotheken sowie Titel mit inhaltlichem Bezug zu Baden-Württemberg digitalisiert werden. Die digitalen Faksimiles werden weiterhin in das Portal „LEO-BW - Landeskunde entdecken, erleben, erforschen online“ integriert. Darüber hinaus wird auch weiterhin ein Dienstleistungsangebot für Einrichtungen ohne eigene Infrastruktur bereitgestellt.

Projektseite: Dokumentenerbe digital – Digitalisierung historischer Bestände baden-württembergischer Bibliotheken

Kontakt

Brief Dr. Maria Effinger , Tel.: 06221 / 54-3561
Brief Dr. Thomas Wolf , Tel.: 06221 / 54-2798

Digitalisierung und Erschließung der im deutschen Sprachraum erschienenen Drucke des 18. Jahrhunderts (VD 18) im Bestand der Universitätsbibliothek Heidelberg

Anknüpfend an das von 2011 bis 2018 vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg finanzierte Projekt „Vom Tresor in die Welt – Digitalisierung wertvoller Bestände baden-württembergischer Bibliotheken“ [Link: https://www.ub.uni-heidelberg.de/wir/projekt_digi_bwbib.html], in dem durch die fünf großen Altbestandsbibliotheken in Baden-Württemberg wertvolle, insbesondere unikale Bestände für die Wissenschaft und die interessierte Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden, sollen ab Januar 2019 in den kommenden drei Jahren weitere wertvolle Bestände dieser Bibliotheken sowie Titel mit inhaltlichem Bezug zu Baden-Württemberg digitalisiert werden. Die digitalen Faksimiles werden weiterhin in das Portal „LEO-BW - Landeskunde entdecken, erleben, erforschen online“ integriert. Darüber hinaus wird auch weiterhin ein Dienstleistungsangebot für Einrichtungen ohne eigene Infrastruktur bereitgestellt.

Projektseite: Digitalisierung und Erschließung der im deutschen Sprachraum erschienenen Drucke des 18. Jahrhunderts (VD 18) im Bestand der Universitätsbibliothek Heidelberg

Kontakt

Brief Dr. Maria Effinger , Tel.: 06221 / 54-3561

Erschließung von 876 mittelalterlichen und frühneuzeitlichen lateinischen Handschriften der Heidelberger Bibliotheca Palatina in der Vatikanischen Bibliothek in Rom

Die Erschließungssituation der Codices Palatini latini der ehemaligen Heidelberger Bibliotheca Palatina ist sehr heterogen. In dem Projekt sollen für den Bestand die vorhandenen Lücken geschlossen werden: Für 876 mittelalterliche und frühneuzeitliche lateinische Codices der Bibliotheca Palatina wird eine wissenschaftliche Tiefenerschließung vorgenommen und diese im Kontext der Virtuellen Rekonstruktion der einst berühmtesten Bibliothek Deutschlands online präsentiert. Als Ergebnis werden erstmals für den kompletten Bestand der lateinischen Palatina-Handschriften moderne und wissenschaftlichen Standards genügende Katalogisate vorliegen.

Die vorgesehene Tiefenerschließung in Kombination mit der aus anderen Quellen finanzierten Onlinebereitstellung der bislang nur schwer zugänglichen Handschriften wird erstmals eine vollständige und wissenschaftlich hinreichende Arbeitsgrundlage für eine Vielzahl mediävistischer Fachdisziplinen schaffen.Neben der wissenschaftlichen Kompakterschließung der Handschriften im DFG-Richtlinien-konformen TEI-P5-Format soll eine enge Vernetzung der Beschreibungsinformationen mit den während der Projektlaufzeit im Kontext der Heidelberger Palatina-Digitalisierung online gestellten digitalen Faksimiles vorgenommen werden.

Kontakt

Brief Dr. Karin Zimmermann , Tel.: 06221 / 54-2592
Brief Michael Kautz , Tel.: 06221 / 54-4754
Brief Dr. Uli Steiger , Tel.: 06221 / 54-2391
Brief Dr. Thorsten Huthwelker, Tel.: 06221 / 54-2391

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