Drittmittelprojekte an der UB Heidelberg
Rekatalogisierung der Codices Palatini germanici
Die UB Heidelberg besitzt mit den 848 Codices Palatini germanici eine der bedeutendsten Sammlungen deutscher Handschriften überhaupt. Der Fonds geht auf die Bibliotheca Palatina zurück, die unter Aufnahme älterer Bibliotheksbestände von Kurfürst Ottheinrich (1556-1559) begründet worden ist. Nach der Verbringung dieser Sammlung nach Rom 1623 kehrten die deutschen Handschriften 1816 nach Heidelberg zurück. Da die Kataloge der Codices Palatini germanici aus den Jahren 1887 und 1903 überholt sind, arbeitet die UB Heidelberg seit 1996 an einer Neuerschließung der Sammlung. Bisher ist etwa die Hälfte der Handschriften katalogisiert worden.
Drei von insgesamt fünf Handschriftenkatalogen sind bereits im Druck erschienen. Darüber hinaus gehen die Handschriftenbeschreibungen in die Handschriftendatenbank "Manuscripta Mediaevalia" ein. Zusätzlich werden alle Codices mithilfe einer großzügige finanziellen Zuwendung der Manfred-Lautenschläger-Stiftung GmbH digitalisiert.
- Projektseite: http://www.ub.uni-heidelberg.de/allg/benutzung/bereiche/handschriften/projekte.html
- Förderer: Stiftung Kulturgut Baden-Württemberg (bis 31.12.2002),
Deutsche Forschungsgemeinschaft (seit 01.01.2001) - Laufzeit: seit 01.01.1998
- Kontakt in Heidelberg:
Dr. Maria Effinger,
Dr. Pamela Kalning,
Dr. Karin Zimmermann
