► Spezielle Suchmaschinen
Die
Landschaft der Spezialsuchmaschinen ist sehr vielfältig. Heute stehen auch einige
Suchmaschinen zur Verfügung, die für den Bedarf in der Wissenschaft und Fachkommunikation
gedacht sind: Google Scholar und Scirus
sind die bekanntesten Suchdienste.
Scirus
Scirus ist die weltweit größte Suchmaschine, die
überwiegend wissenschaftliche Datenbestände in ihrem Index hat. Derzeit
durchsucht sie über 480 Mio. ausgewählte wissenschaftliche Webseiten (Stand:
05/2009) sowie Inhalte aus Fachdatenbanken (z.B. MEDLINE), Volltexte von
wissenschaftlichen Zeitschriften (z.B. Zeitschriften vom Verlag BioMed Central
und Elsevier) und Universitäten.
Die Recherche ist kostenlos, hingegen ist der Aufruf bestimmter Volltexte - zumeist Beiträge aus Fachzeitschriften - kostenpflichtig. Den von dir gewünschten kostenpflichtigen Zeitschriftenartikel, solltest du noch mal über die Elektronische Zeitschriftenbibliothek Heidelberg (EZB) recherchieren. In vielen Fällen hat die Bibliothek die entsprechende Lizenz und damit Zugriff auf die Zeitschrift erworben!
Die Recherche ist kostenlos, hingegen ist der Aufruf bestimmter Volltexte - zumeist Beiträge aus Fachzeitschriften - kostenpflichtig. Den von dir gewünschten kostenpflichtigen Zeitschriftenartikel, solltest du noch mal über die Elektronische Zeitschriftenbibliothek Heidelberg (EZB) recherchieren. In vielen Fällen hat die Bibliothek die entsprechende Lizenz und damit Zugriff auf die Zeitschrift erworben!
Google Scholar ist dir sicher ein Begriff, hier werden Inhalte aus dem freien
Web und Inhalte von Verlagen erfasst. Bislang sind mehrere Millionenen Dokumente erfasst:
Neben Artikeln aus Fachzeitschriften sind andere Publikationsformen, wie Berichte,
Arbeitspapiere oder Fachbücher aus Forschung und Lehre, enthalten.
In der Wissenschaft
gilt eine Literaturquelle als besonders bedeutend, wenn diese häufig von
anderen Autoren zitiert wird: Google Scholar zeigt die Anzahl der Zitationen
einer Quelle als Qualitätsindikator zu jedem Suchergebnis an.

