Mein Leben / Leo Koenigsberger
Anmerkungen
- 1.1
- In dem am Kapitelanfang gezeigten Stich kann man gut die
grosszügige Anlage des Marktplatzes erkennen.
- Die untenstehende Abbildung vermittelt einen Eindruck der Hausfronten an der westlichen Seite des Alten Markt in Posen.
Bildausschnitt von S. 51 aus:
Maluskiewicz, Piotr: Poznan / Piotr Maluskiewicz ; Leszek Szurkowski. - Poznan, 2002- Dem „Posener Wohnungs-Anzeiger auf das Jahr 1868“, der in der Großpolnischen Digitalen Bibliothek im Internet vefügbar ist (oai:www.wbc.poznan.pl:3642), kann man entnehmen, dass der Leinwandhändler Jacob Königsberger am Altmarkt 95/96 wohnte (S. 28). Das breite Haus in der Bildmitte ist die Nr. 95.
- Die untenstehende Abbildung vermittelt einen Eindruck der Hausfronten an der westlichen Seite des Alten Markt in Posen.
- 1.2
- Das 1834 gegründete Friedrich-Wilhelms-Gymanasium befand sich in der Schützenstr. 23 (später 29); es war ca. 700m von Koenigsbergers Elternhaus entfernt. Gerade gegenüber auf der anderen Straßenseite war das Realgymnasium.
- 2.1
- Am 8. Mai 1797 erlaubte Friedrich Wilhelm II. die Realschule zum Gymnasium zu erheben und ihm den Namen Friedrich-Wilhelms-Gymnasium zu verleihen. Der gesamte Text der Urkunde ist im Jahres-Bericht über das Königliche Friedrich-Wilhelms-Gymnasium und die Königliche Vorschule zu Berlin. Ostern 1888 (UB-Signatur: N 1178::1888, 42- 59) abgedruckt.
- 4.1
- Der Unfall wird auch von Sir Henry Roscoe in seinen
Erinnerungen Ein Leben der Arbeit auf S. 71
geschildert.
Die beiden nächsten Briefe beziehen sich auf zwei sehr unglückliche Zufälle. Der erste auf eine Explosion, bei der sich Bunsen erstlich verletzte, der zweite auf ein sonderbares Erlebnis, das an den bekannten Unfall Isaak Newtons erinnert, nur daß in diesem Falle nicht der Hundsdiamant die Ursache war, sondern Sonnenstrahlen, die durch eine kugelige Wasserflasche fielen. Als Bunsens erster Unfall bekannt wurde, gab er zu einer begeisterten Kundgebung für den Meister Anlaß. Es hieß, Bunsen wäre erblindet, und auf diese Nachricht füllte sich der ganze Wredeplatz mit Studenten, die ängstlich auf Nachrichten von ihrem geliebten Lehrer warteten. Als der Arzt auf dem Balkon erschien und den Wartenden mitteilte, Bunsen hätte keinen ernsten Schaden erlitten, ließ ein donnernder Jubelruf die Luft erzittern. Am Abend brachten die ,,Burschen'' Bunsen einen Fackelzug und sagen das ,,Gaudeamus'' unter seinen Fenstern.
- 4.2
- Das Abschiedsessen für Kirchhoff und Koenigsberger fand am 7.3.1875 im Hotel Prinz Carl statt. Die Menukarte ist noch erhalten; sie zeigt auf der Rückseite den Kornmarkt mit dem ,,Prinz Carl''.
- 4.3
- Ernst Pfitzer berichtet 1903 auf S. 277
in seinem Beitrag Wilhelm
Hofmeister, der in der Festschrift Heidelberger
Professoren aus dem 19. Jahrhundert publiziert wurde:
Im Jahre 1871 begann der Heidelberger Universitätsstreit, von kleinen Anfängen ausgehend, allmählich immer mehr anwachsend und schließlich die Universität in zwei Lager spaltend, die selbst den geselligen Verkehr miteinander abbrachen.
Text: Leo Koenigsberger, 1919
Anmerkungen und Personenregister: Gabriele Dörflinger, 2004
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