Carl Gustav Jacob Jacobi
Leo Koenigsberger
zur Feier der hundertsten Wiederkehr
seines Geburtstages
1904
Digitale Ausgabe
Die einzelnen Kapitel bzw. Kapitelabschnitte stehen als PDF-Image-Dateien zur Verfügung; die Dateigröße ist jeweils in eckigen Klammern angegeben.
Inhalts-Übersicht
und Verzeichnis der wissenschaftlichen Arbeiten
von C.G.J. Jacobi [19 S., 1.1 MB] -
Carl Gustav Jacob Jacobis
Jugendjahre 1804-1821 [5 S., 319 KB]
- Jacobi als
Student
an der Universität in Berlin von Ostern 1821 - Ostern 1825
[12 S. 1,0 MB]
- Jacobi als
Privatdozent
an der Universität zu Königsberg von Ostern 1826 -
Dezember 1827 [41 S., 3,1 MB] - Jacobi als
außerordentlicher Professor
an der Universität in Königsberg vom Januar 1827 -
Juli 1832 [78 S., 6,4 MB] -
Jacobi als ordentlicher Professor
an der Universität in Königsberg vom Juli 1832 -
Michaelis 1844
S. 137 - 168 [32 S., 1,9 MB]
S. 169 - 218 [50 S., 3,2 MB]
S. 219 - 276 [58 S., 3,6 MB]
S. 277 - 330 [54 S., 3,4 MB]
-
Jacobi als Mitglied der Akademie
in Berlin von Oktober 1844 bis zu seinem Tode am 18. Februar
1851
S. 331 - 402 [72 S., 4,5 MB]
S. 403 - 460 [58 S., 3,6 MB]
S. 461 - 523 [63 S., 4,1 MB]
-
Rückblick [31 S., 2 MB]
-
Faksimile eines Briefes [2 S., 2,3 MB]
S. 1 und S. 2 [JPG]
Zur Vorgeschichte der Jacobibiographie erzählt Leo Koenigsberger im Kapitel
Wien 1877-1884
seiner Autobiographie Mein Leben:
… und sodann verfaßte ich während eines Ferienaufenthaltes in Reichenau bei Wien, der mich einige Wochen mit dem kenntnisreichen, damals schon alten Mathematiker Burg zusammenführte, eine kleinere Schrift ,,Zur Geschichte der Theorie der elliptischen Functionen'' zum 50jährigen Jubiläum der Jacobischen Fundamenta. Im Jahre 79 hatte mir Weierstraß geschrieben:
,,Sorgen Sie dafür, daß der hunderjährige Geburtstag Abel's und Jacobi's würdig begangen werde und gedenken Sie dann auch derer, die als die ersten es als ihre Lebensaufgabe betrachtet haben, die Arbeiten dieser Männer fortzusetzen. Das Jubiläuum der Fundamenta sollte allerdings auf das Würdigste durch eine neue, auf das sorgfältigste revidirte und schönausgestattete Ausgabe derselben gefeiert werden -- doch haben sich die Vorarbeiten dazu leider verzögert.''
Und im Kapitel
Heidelberg
1884 - ... seiner
Erinnerungen berichtet er von der Reaktion Heinrich Webers:
Große Freude bereiteten mir die Zeilen unseres Kongreßpräsidenten Heinrich Weber vom 18. September 1904:
,,Es drängt mich, nachdem ich Ihren ,,Jacobi'' gelesen habe, Ihnen meinen Dank zu sagen für den Genuß und die Belehrung, die ich darin gefunden habe. Die Lectüre war für mich um so fesselnder, als meine eignen Erinnerungen durch Vermittelung meiner Lehrer Hesse und Richelot in die unmittelbare Jacobische Tradition zurückreichen. Es war besonders Richelot, der eine wahrhaft fanatische Verehrung für Jacobi hatte. Er trug uns damals -- es ist 40 Jahre her -- die noch wenig bekannten Riemann'schen Anschauungen vor, denen er alle Gerechtigkeit widerfahren ließ, und die er gut kannte, äußerte dann immer, im Grunde hätte Jacobi das alles auch schon gewußt. Das forderte bisweilen die Kritik von uns unerfahreren Studenten heraus. Es spricht sehr für Jacobi, daß er bei allen, die ihm persönlich und besonders wissenschaftlich nahe standen, so sehr hochgeschätzt war, während er ja, wie auch aus Ihrer Darstellung hervorgeht, sonst nicht immer sehr sympatisch beurtheilt wurde. Auch darüber cursirten damals in Königsberg allerhand Schnurren und Anekdoten. Mit Ihrer Würdigung der wissenschaftlichen Stellung Jacobi's bin ich durchaus einverstanden; der ,,Rückblick'', den Sie am Schlusse geben, giebt darüber ein vortreffliches Bild.''
Vgl. auch die
Rezension
James Pierponts im Bulletin of the American
Mathematical Society. - Vol.12,
Number 5 (1906), S. 261-262
Letzte Änderung: 15.03.2010 Gabriele Dörflinger
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