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Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

Leo Koenigsberger

Dozent in Heidelberg 1869 - 1875 und 1884 - 1921.
Martin Krause berichtete im Nachruf auf Enno Jürgens (Mitteilungen der Deutschen Mathematiker-Vereinigung, Bd. 17 (1908), S. 163-164) über die Universität Heidelberg:
Die Heidelberger Hochschule erfreute sich in jenen Jahren einer Zeit besonders hoher Blüte, auf einer ganzen Anzahl von Gebieten wirkten hervorragende Männer, insbesondere waren auf dem mathematisch-naturwissenschaftlichen Gebiete seit längeren Jahren die Professoren Bunsen, Helmholtz und Kirchhoff tätig. Zu ihnen trat im Jahre 1869 Professor Koenigsberger, welcher sehr bald neben Kirchhoff eine besondere Anziehungskraft auf die Studierenden der Mathematik ausübte. Wirkte der letztere durch die ruhige, klare und sorgsame Art seines Vortrages, so riß der erstere durch die frische, durchsichtige und zündende Art seiner Vorlesungen seine Zuhörer in fortdauernder Begeisterung mit sich.

Koenigsberger, Leo (1837 - 1921)
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Das nebenstehende Bild stammt aus dem Album zum 500-jährigen Jubiläum der Universität Heidelberg. Eine vergrößerte Version erhalten Sie durch Anklicken des Bildes.

Lexika

Deutsche biographische Enzyklopädie : (DBE). - 2., überarb. u. erw. Ausgabe. - München
Bd. 5 (2006), S. 798
Koenigsberger, Leo, Mathematiker, * 15.10.1837 Posen, † 15.12.1921 Heidelberg.
Nach dem Mathematikstudium in Berlin, das er 1860 mit der Promotion abschloß (De motu puncti versus duo fixa centra attracti), unterrichtete K., Sohn eines Kaufmanns, Mathematik und Physik am Berliner Kadettenkorps und wurde 1864 zum a.o., 1866 zum o. Prof. der Mathematik in Greifswald ernannt. 1869 folgte er einen Ruf nach Heidelberg, trat dort in Kontakt mit Hermann von Helmholtz und ging als Prof. der Mathematik an das Polytechnikum nach Dresden. Seit 1877 wirkte K. an der Univ. Wien und lehrte von 1884 bis zu seiner Emeritierung 1918 in Heidelberg. 1894 wurde er Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften. In zahlreichen Abhandlungen befaßte sich K. mit der Theorie der elliptischen Funktionen bzw. der Differentialgleichungen und der Mechanik. Er veröffentlichte u.a. eine dreibändige Helmholtz-Biographie (1902/03, engl. 1906), Lehrbuch der Theorie der Differentialgleichungen (1889), Die Mathematik — eine Geistes- oder Naturwissenschaft? (1903), Mein Leben (1919) und Über partielle Differentialgleichungssysteme erster Ordnung (1921). K. war Vater von Johann Georg K.

Lexikon bedeutender Mathematiker / hrsg. von Siegfried Gottwald ... - Thun [u.a.], 1990. - S. 254

Königsberger; auch Koenigsberger, Leo: geb. 15. 10. 1837 Posen (Poznan), gest. 15. 12. 1921 Heidelberg. — K. studierte in Berlin und promovierte dort 1860. Ab 1861 war er zunächst als Lehrer der Mathematik und Physik am Kadettenhaus in Berlin tätig. 1864 wurde er a. o. Prof., 1866 o. Prof. für Mathematik an der Univ. Greifswald, dann 1869 in Heidelberg. Ab 1875 war er am Polytechnikum (TH) Dresden, ab 1877 an der Univ. Wien tätig. Ab 1884 wirkte er wieder an der Univ. Heidelberg.

K., ein Schüler von K. WEIERSTRASS, arbeitete besonders zur Analysis, zur Theorie algebraischer Funktionen, zur Theorie analytischer Funktionen und zur Theorie elliptischer Funktionen. 1889 verfaßte er ein Lehrbuch zur Theorie der Differentialgleichungen mit einer unabhängigen Variablen. Seine Bekanntschaft und Freundschaft mit H. VON HELMHOLTZ führte dazu, daß er eine dreibändige Helmholtz-Biographie verfaßte (1902/03). Die Zusammenarbeit mit HELMHOLTZ hatte ihn auch zu Studien der Mechanik angeregt. Ergebnis war sein 1901 erschienenes Werk „Die Prinzipien der Mechanik“. 1919 erschienen die interessanten Memoiren von K. unter dem Titel „Mein Leben“, die über das geistige Leben in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts und zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Deutschland Aufschluß geben.

Poggendorff, Dictionary of Scientific Biography — Annette Vogt

Heidelberger Gelehrtenlexikon / Dagmar Drüll. - Heidelberg
Bd. 2. 1803-1932. - 1986, S. 145
Koenigsberger, Leo

1869-1875, 1884-1890 Phil. Fak.
1890-1921 Nat.-Math. Fak.

Mathematik

*   15. Okt. 1837 Posen
†   15. Dez. 1921 Heidelberg (ev.)
V   Jakob K. (1807-1881) Kaufmann
M   Henriette Kantorowicz (1816-1900)
13. Aug. 1873 Sophie Kappel (1848- nach 1923); Bf. UBH
K   1 T, 1 S: Johann Georg K (1874-1946) Prof. für Physik Freiburg/Br. s. Kürschner (1931) Sp. 1529

Lb   SS 1857 Stud. Berlin; 22. Mai 1860 Dr. phil. Berlin; 1860 Staatsprüfung Berlin; 1860 Lehrer am Friedrich-Wilhelms-Gymnasium Berlin; Apr. 1861 Lehrer am Kadettenkorps Berlin; 28. Nov. 1863 a.o. Prof. Greifswald; 9. Mai 1866 o. Prof. Greifswald; 24. Dez. 1868 zum SS 1869 o. Prof. H als Nachf. von Otto Hesse; SS 1875 o. Prof. am Polytechnikum Dresden; SS 1877 o. Prof. Wien; 17. Apr. 1884 o. Prof. H; Apr. 1914 Ruhestand UH und gleichzeitig Ern. zum o. Honorar-Prof. H

1895 Prorektor H; 1889/90, 1896/97, 1903/04 Mitgl. des Engeren Senats H; Dekan: 1889/90 der Phil. Fak., 1896/97 der Nat.-Math. Fak. H, 1903/04 der Nat.-Math. Fak. H

1875 Geh. Hofrat; 1886 Geh. Rat II. Kl.; 1914 Wirkl. Geh. Rat

E   Mitgl. der Akad. der Wiss.: 1874 Göttingen, 1880 München, 1893 Berlin, 1909 H; 1896 Kommandeurkreuz II. Kl., 1903 Kommandeurkreuz I. Kl. mit Eichenlaub des Ordens vom Zähringer Löwen; 1918 Dr. phil. nat. h.c. Frankfurt/M.
Qu   UAH A-219/PA; GLA Abt. 235, Fasz. 2201; Bf. UBH
W Lehrbuch der Theorie der Differentialgleichungen mit einer unabhängigen Variabeln. Leipzig 1889. - Die Prinzipien der Mechanik. Leipzig 1901. - Hermann von Helmholtz. 3 Bde. Braunschweig 1902-1903. - Mein Leben. Heidelberg 1919. (Autobiogr.)
L   NDB 12 (1980) S. 355-356
P   Bildersammlung UAH; graph. Slg. UBH; Kurpfälz. Museum H

Abkürzungsverzeichnis

Die Professoren der TU Dresden 1828 - 2003 / Dorit Petschel. - Kön [u.a.]. - 2003, S. 485-486

Prof. Dr. phil. Dr.phil. h.c.
Königsberger, Leo
* 15.10.1837 Posen
† 15.12.1921 Heidelberg

1875-1877

Curriculum Vitae
1857 Abitur am Friedrich-Wilhelm-Gymnasium Posen;
1857 Studium der Mathematik und Naturwissenschaften an der Universität Berlin;
1860 Promotion ebd.;
1860 Lehrer beim Kadettenkorps Berlin;
1864 außerordentlicher, 1866 ordentlicher Professor für Mathematik an der Universität Greifswald;
1869 ordentlicher Professor für Mathematik an der Universität Heidelberg;
1875 ordentlicher Professor für Höhere Mathematik am Polytechnikum Dresden,
1877 ordentlicher Professor für Höhere Mathematik an der Universität Wien;
1884 bis 1914 ordentlicher Professor für Höhere Mathematik an der Universität Heidelberg;
1902 Dr. phil. h.c. der Universität Kristiania / Norwegen.

Veröffentlichungen
Die Transformation, die Multiplikation und die Modulargleichungen der elliptischen Funktionen, 1868;
Über die Theorie der elliptischen Funktionen, 2 bde., 1874;
Lehrbuch der Theorie der Differentialgleichungen, 1889;
Die Prinzipien der Mechanik, 1901.


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Biographische Informationen


WWW-Biographien

Link Tabellarischer Lebenslauf Leo Koenigsbergers

externer Verweis Biographie vom St. Andrews Archiv
externer Verweis Leo Koenigsberger aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Link Leo Koenigsberger: Mein Leben mit einem Personenregister ergänzt (2004)
Link Die Entwicklung des Faches Mathematik an der Universität Heidelberg 1835-1914 / Günter Kern, speziell Kapitel II.2.2 und II.3

Nachrufe

Link Leo Koenigsberger als Historiker der mathematischen Wissenschaften / Karl Bopp
Link Nachruf der Badischen Post
Link Todesanzeige für Leo Koenigsberger

Einzelthemen

1875 Link Abschied von Heidelberg / Briefwechsel Leo Koenigsberger — Robert W. Bunsen
1877 Link Die Berufung an die Universität Wien / Briefwechsel Leo Koenigsberger — Robert W. Bunsen
1900 Link Verdächtigung - Beleidigung - Genugtuung / die Osthoff-Affäre
1910 Link Zum 50-jährigen Doktorjubiläums Leo Koenigsbergers / Königlich Preußische Akademie der Wissenschaften

1914 Link Ausbruch des 1. Weltkrieges: So wie viele andere Hochschullehrer verzichtete Leo Koenigsberger auf seine englischen Auszeichungen (Heidelberger Tageblatt vom 8.9.1914) und beteiligte sich an der gegen England gerichteten Erklärung der Hochschullehrer des Deutschen Reiches vom Oktober 1914.

1917 Link 80. Geburtstag Leo Koenigsbergers

externer Verweis The Mathematics Genealogy Project / Doktorvater und Doktoranden Leo Koenigsbergers
Link   Studenten Leo Koenigsbergers

Fotografien

Link Leo Koenigsberger im Fotoalbum zum 500-jährigen Bestehen der Universität Heidelberg

Link Bilder aus dem Universitätsarchiv Heidelberg


Excellenz Geh. Regierungsrat Prof. Dr. L. Koenigsberger zu seinem 50ten Professoren-Jubiläum, Heidelberg 1913

Koenigsberger erhielt seine Ernennungsurkunde am 28. Nov. 1863 (vgl. Heidelberger Gelehrtenlexikon) zur Anstellung Ostern 1864. Die Jubiläumsfeier fand entsprechend dem Dienstantritt im April 1914 statt.

Foto: Nachlass des Physikers Hans Falkenhagen (1895-1971) / Harzbücherei Wernigerode, Klint 10, 38855 Wernigerode


Die Plakette

Leo Koenigsberger berichtet in seinen Erinnerungen:

Ich hoffte meine akademische Tätigkeit mit meinem 50jährigen Professorenjubiläum Ostern 1914 beschließen zu können, das dank der Liebe und dem Wohlwollen meiner Freunde, Schüler und Kollegen, an deren Spitze Lenard und Staeckel, die mir ein gütiges Schicksal noch am Ende meines langen Lebens als Kollegen zugeführt, durch Überreichung einer von dem hervorragenden Künstler Volz in Karlsruhe angefertigten Plaquette eine besondere Weihe erhielt.
Die Plakette wurde in die Wand des Friedrichbaus, des damaligen Naturwissenschaftlichen Instituts, eingelassen. Dort verblieb sie bis 1936. Herbert Seifert berichtet:
Kurz vor der 550-Jahrfeier der Universität im Jahr 1936 eilte der Dekan aufgeregt durch die Räume des Instituts und verlangte, daß alle Abbildungen von Juden entfernt würden, damit ihr Anblick nicht den Führer beleidige, der zur Feier erwartet wurde. Herr Seifert erwiderte, daß die Plakette von Koenigsberger ja von Lenard, dem bedeutendsten Vorkämpfer der ,,Deutschen Physik'', gestifte sei. Verwirrt zog der Dekan ab. Nach zwei Tagen kam dann doch ein Maurer, baute die Plakette aus und stellte sie auf den Speicher.
(Nach einer Gesprächsnotiz von Wilhelm von Waldenfels mit Herbert Seifert)
(In: Das Mathematische Institut der Universität Heidelberg im Dritten Reich / Staatsexamensarbeit von Florian Jung. - 1999. - S. 47)
Man nahm an, dass die Plakette im 2. Weltkrieg eingeschmolzen wurde. Im Besitz des Instituts war lediglich eine Fotografie, die Herbert Seifert angefertigt hatte, verblieben.

Anläßlich der Tagung der Deutschen Mathematiker-Vereinigung 2004 in Heidelberg forschte man nochmals nach dem Verbleib der Plakette. Sie wurde dann von Werner Moritz, dem Leiter des Universitätsarchivs, im Archiv entdeckt. Jetzt befindet sich die Plakette im Seifert-Raum des Mathematischen Instituts.


Print-Biographien

Neue Deutsche Biographie. - Berlin
Bd. 12 (1980), S. 355-356     externer Verweis Münchener Digitalisierung
UB-Signatur: LSN A-EH 001

1869 folgte er einem Ruf nach Heidelberg, wo er mit Bunsen, Kirchhoff und insbesondere mit Helmholtz in engen Kontakt trat.
---
Beim Weggang von Fuchs kehrte er 1884 nach Heidelberg zurück, wo er sich 1914 infolge eines Augenleidens emeritieren ließ, dann aber wegen Dozentenmangels seine Lehrtätigkeit bis 1918 doch wieder aufnahm.

Dictionary of Scientific Biography. - New York
Vol. 7 (1973), p. 459-460
UB-Signatur: LSN B-AE 014

In 1869 he became a full professor at Heidelberg. After teaching at the Technische Hochschule in Dresden (1875-1877) and at the University of Vienna (1877-1884), he returned in 1884 to Heidelberg, where he remained until his death.

Badische Biographien. - Neue Folge . - Stuttgart
Bd. 5 (2005), S. 151-153
UB-Signaturr: IZA Biog-D-BA 002

Als sein erstes Buch erschien, bekam K. als Nachfolger von O. Hesse den Ruf nach Heidelberg. K. hatte enge Kontakte mit den dort lehrenden Großen dieser Zeit: Bunsen wurde ihm väterlicher Freund, Helmholtz übte bedeutenden Einfluss auf seine allgemeine wissenschaftliche Entwicklung aus, Kirchhoff bearbeitete K.s mathematische Aspekte der Mechanik.    . . .    Nach sieben Jahren kehrte der Gelehrte nach Heidelberg zurück, als dort der Lehrstuhl für Mathematik vakant wurde, diesmal, um bis zum Lebensende zu bleiben. Er wirkte fortan nicht nur als Dozent, sondern auch organisatorisch — als Dekan (1889/90, 1896/97, 1903/04) und als Prorektor (1895/96) und war stets sachkundiger und unparteiischer Berater in den allgemeinen Angelegenheiten von Universität und Fakultät.

Große jüdische National-Biographie / von S[alomon] Wininger. - Cernauti
Bd. 3 (1928), S. 479-480
UB-Signatur: 2011 C 2955::3

1869-75 wirkte er in Heidelberg, 1875-77 am Polytechnikum in Dresden und 1877-84 an der Universität Wien, von wo er als Professor der Mathematik neuerlich an die Universität Heidelberg berufen wurde.

Bopp, Karl: Leo Koenigsberger als Historiker der mathematischen Wissenschaften
In: Jahresbericht der Deutschen Mathematiker-Vereinigung. - 33 (1925), S. 104-112
UB-Signatur: L 22::33.1925       Link Text im Netz   auch als   Link PDF-Datei (HeiDOK)

Koenigsberger, Leo: Mein Leben. - Heidelberg : Winter, 1919. - VI, 217 S.
UB-Signatur: 71 A 1404       Link Text im Netz

Nachruf im Jahresbericht, erstattet von Albrecht Kossel
In: Sitzungsberichte der Heidelberger Akademie der Wissenschaft / Jahresheft. - 1921, S. 26-31 (Nachruf S. 30)
UB-Signatur: H 95-6::1919-21

Nicht minder schmerzlich traf uns der Tod von Leo Koenigsberger, der am 15. Dezember sein arbeitsreiches Leben beschloß. Er hat im Sommer 1909 als erster Vorsitzender unsere Akademie eröffnet und, solange es seine Kräfte erlaubten, der Mathematisch-naturwissenschaftlichen Klasse als Sekretär vorgestanden.

Pringsheim, Alfred: Koenigsberger
In: Jahrbuch der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. - 1921, S. 45-49
UB-Signatur: H 93-10-1::1921-23


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Werk


Werke im Internet

(siehe auch   Bibliographien / Schriftenverzeichnis)

Link   Heidelberger Digitale Bibliothek Mathematik

  • Am 27. Januar 1877 hielt Leo Koenigsberger in der Naturwissenschaftlichen Gesellschaft ISIS in Dresden einen Vortrag   Link Über die Axiome der Mathematik  (Auszug aus den Sitzungsberichten)
  • Leo Koenigsberger gründete gemeinsam mit Gustav Zeuner 1877 die Zeitschrift Link Repertorium der literarischen Arbeiten aus dem Gebiete der reinen und angewandten Mathematik, die Mathematikern die Möglichkeit bot, ihre neuen Publikationen in Eigenreferaten vorzustellen. Diese Zeitschrift stellte mit dem zweiten Band 1879 ihr Erscheinen ein. Koenigsberger selbst referierte im ersten Band über 6 und im zweiten Band über 9 eigene Schriften.
  • Hermann von Helmholtz's Untersuchungen über die Grundlagen der Mathematik und Mechanik. Rektoratsrede 1895 Heidelberg.
    PDF-Datei:   Link Original-Rechtschreibung   und   Link moderne Rechtschreibung
  • Link Hermann von Helmholtz : in 3 Bd. - Braunschweig : Vieweg, 1902-03
    Digitale Ausgabe
  • Link Gedächtnisrede auf Carl Gustav Jacob Jacobi gehalten von Leo Koenigsberger am 9. August 1904 beim 3. Internationalen Mathematiker-Kogress in Heidelberg.
    Auch als Link PDF-Datei [20 S., 162 KB]
  • Link Carl Gustav Jacob Jacobi : Festschrift zur Feier der 100. Wiederkehr seines Geburtstages / von Leo Koenigsberger. - Leipzig, 1904. - XVIII, 554 S.
    Heidelberger Digitalisierung
  • Link Mein Leben / Autobiographie 1919
  • Beiträge Leo Koenigsbergers zu den Link Sitzungsberichten der Heidelberger Akademie der Wissenschaften
    Leo Koenigsberger, der an der Gründung der Akademie aktiv beteiligt war und ihr erster Vorsitzender wurde, schrieb eine ganze Reihe von Sitzungsberichten der Akademie.
    Seine drei Festreden, die er als Vorsitzender der Akademie hielt,
      • Eröffnungsrede, 1909
      • Zur Erinnerung an Jacob Friedrich Fries, 1911
      • Die Mathematik — eine Geistes- oder Naturwissenschaft?, 1913
    stehen als Link   PDF-Datei [34 S., 214 KB] zur Verfügung.

externer Verweis Göttinger Digitalisierungs-Zentrum / Beiträge von Leo Koenigsberger

externer Verweis Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften / Digitale Bibliothek


In Heidelberg vorhandene Monographien und Sonderdrucke

  • Der Abelsche Fundamentalsatz der Integralrechnung. - Heidelberg
    1. - 1914       Link UB Heidelberg
          UB: L 1466-5::1
    2. - 1915       Link UB Heidelberg
          UB: L 1466-5::2
  • Allgemeine Untersuchungen aus der Theorie der Differentialgleichungen. - Leipzig, 1882       externer Verweis Cornell University
        UB: L 1396
  • Ausdehnung der Abelschen Fundamentalsätze der Integralrechnung auf kinetische Potentiale beliebiger Ordnung. - Heidelberg, 1919       Link UB Heidelberg
        UB: L 1466-20
  • Beweis von der Unmöglichkeit der Existenz eines anderen Funktionaltheorems als des Abel'schen : Festschrift gewidmet der Universität Heidelberg zu ihrem fünfhundertjährigen Jubiläum / von Leo Koenigsberger. - Berlin : Reimer, 1886. - 88 S.
        UB: L 1484-6
  • Carl Gustav Jacob Jacobi : Festschrift zur Feier der hundertsten Wiederkehr seines Geburtstages ; mit einem Bildnis und dem Faksimile eines Briefes. - Leipzig : Teubner, 1904. - XVIII, 554 S.     Link UB Heidelberg
        UB: F 6920-4
  • Carl Gustav Jacob Jacobi : Rede zu der von dem internationalen Mathematiker-Kongress in Heidelberg veranstalteten Feier der hundertsten Wiederkehr seines Geburtstages / gehalten am 9. August 1904 von Leo Koenigsberger. - Leipzig : Teubner, 1904. - 40 S.
        UB: F 6920-3
  • De motu puncti versus duo fixa centra attracti. - Berlin, 1860. - 19 S.
    Berlin, Univ., Diss., 1860
    Mit Lebenslauf in latein Sprache
        UB: 35,527
  • Die Erweiterung des Helmholtzschen Prinzips von der verborgenen Bewegung und den unvollstaendigen Problemen auf kinetische Potentiale beliebiger Ordnung. - Heidelberg : Winter, 1921
        UB: L 1433-51
  • Die Form algebraischer Integrale linearer Differentialgleichungen dritter Ordnung. - Heidelberg, 1915       Link UB Heidelberg
        UB: L 1431-10-21
  • Hermann von Helmholtz. - Braunschweig : Vieweg
    1. - 1902
          UB: F 6834-7::1
    2. - 1903
          UB: F 6834-7::2
    3. - 1903
          UB: F 6834-7::3
  • Hermann von Helmholtz's Untersuchungen über die Grundlagen der Mathematik und Mechanik : Rede zum Geburtsfeste des höchstseligen Grossherzogs Karl Friedrich und zur akademischen Preisvertheilung am 22. November 1895 / von Dr. Leo Koenigsberger, Grossherzoglich Badischen Geheimen Rath und o. ö. Professor der Mathematik d. z. Prorektor der Grossh. Bad. Universität Heidelberg. - Heidelberg, 1895       Link UB Heidelberg
        UB: O 4699-4
  • The investigation of Hermann von Helmholtz on the fundamental principles of mathematics and mechanics. - 1898
        UB: H 255-a
  • Kriterien für die Irreduktibilität einer Klasse homogener linarer Differentialgleichungen. - Heidelberg, 1916       Link UB Heidelberg
        UB: L 1431-10-25
  • Lehrbuch der Theorie der Differentialgleichungen mit einer unabhängigen Variabeln. - Leipzig, 1889       externer Verweis Cornell University
        UB: L 1396-5
  • Die Mathematik : e. Geistes- oder Naturwiss. - Heidelberg, 1913       Link UB Heidelberg
        externer Verweis Göttinger Digitalisierungszentrum
        UB: L 88-7
  • Mein Leben. - Heidelberg : Winter, 1919       Link UB Heidelberg
        UB: 71 A 1404
        UB: F 6974-20
  • Das Prinzip der verborgenen Bewegung. - Heidelberg, 1912       Link UB Heidelberg
        UB: O 4579-8
  • Die Prinzipien der Mechanik. - Leipzig : Teubner, 1901
        UB: L 1598-3
  • Die Prinzipien der Mechanik für eine oder mehrere von den räumlichen Koordinaten und der Zeit abhängige Variable. - Heidelberg
    1. - 1910       Link UB Heidelberg
          UB: O 4701-6::1
    2. - 1911       Link UB Heidelberg
          UB: O 4701-6::2
  • Die Transformation, die Multiplication und die Modulargleichungen der elliptischen Funktionen. - Leipzig, 1868       externer Verweis Cornell University
        UB: L 1474
  • Über Beziehungen zwischen den Integralen linearer Differentialgleichungen. - Heidelberg, 1910       Link UB Heidelberg
        UB: L 1431-6
  • Über die algebraischen Integrale der erweiterten Riccatischen Differentialgleichung. - Heidelberg, 1915       Link UB Heidelberg
        UB: L 1431-10-20
  • Über die Beziehungen zwischen Integralfunktionen algebraischer Differentialgleichungssysteme. - Heidelberg, 1919       Link UB Heidelberg
        UB: L 1433-45
  • Über die Hamiltonschen Differentialgleichungen der Dynamik. - Heidelberg, 1916-1919
    Abh. I. 1916       Link UB Heidelberg
    Abh. II. 1917       Link UB Heidelberg
    Abh. III. 1918       Link UB Heidelberg
    Abh. IV. 1918       Link UB Heidelberg
    Erg. zu Abh. IV. 1919       Link UB Heidelberg
        UB: L 1598-10-30
  • Über die Integralfunktionen partieller Differentialgleichungen erster Ordnung. - Heidelberg, 1920       Link UB Heidelberg
        UB: L 1433-50-20
  • Über eine Eigenschaft unendlicher Funktionalreihen. - Heidelberg, 1909       Link UB Heidelberg
        L 1486-26-10
  • Über Helmholtz's Bruchstück eines Entwurfs betitelt »Naturforscher-Rede«. - Heidelberg, 1910       Link UB Heidelberg
        UB: L 1597-10
  • Über partielle Differentialgleichungssysteme erster Ordnung. - Heidelberg, 1921
        UB: L 1433-52
  • Über vollständige Integrale partieller Differentialgleichungen erster Ordnung. - Heidelberg, 1921
        UB: L 1433-57-1
  • Über verborgene Bewegung und unvollständige Probleme in der Dynamik wägbarer Massen. - Heidelberg, 1912       Link UB Heidelberg
        UB: O 4579-3-1
  • Vorlesungen über die Theorie der elliptischen Functionen : nebst einer Einleitung in die allgemeine Functionenlehre. - Leipzig
    externer Verweis Cornell University       externer Verweis University of Michigan
    1. - 1874
          UB: L 1477-1::1
    2. - 1874
          UB: L 1477-1::2
  • Vorlesungen über die Theorie der hyperelliptischen Integrale. - Leipzig, 1874       externer Verweis Cornell University
    Link Zusammenfassung im Band 2 (1879) des Repertoriums der ... Mathematik
        UB: L 1477
  • Zur Erinnerung an Jacob Friedrich Fries. - Heidelberg : Winter, 1911       Link UB Heidelberg
        UB: L 96-25
        Stadtarchiv: B 708 a/50
  • Zur Geschichte der Theorie der elliptischen Transcendenten in den Jahren 1826-29. - Leipzig : Teubner, 1879       externer Verweis Cornell University
    Link Zusammenfassung im Band 2 (1879) des Repertoriums der ... Mathematik.
        UB: L 84-5
  • Zur Integration der erweiterten Lagrange'schen partiellen Differentialgleichungen für kinetische Potentiale beliebiger Ordnung von mehreren abhängigen und unabhängigen Variabeln und Erweiterung des Schwerpunktprinzips. - Heidelberg, 1911       Link UB Heidelberg
        UB: L 1633-20

Suche nach Autor Leo Koenigsberger in HEIDI mit Buchausgabe in

Literatur über das Werk Leo Koenigsbergers

Link   Briefe von Karl Weierstrass an Leo Koenigsberger (HeiDOK)   [PDF-Image-Datei: 9,8 MB, 15 S.]
aus: Acta mathematica - 39 (1923), S. 226-239


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Bibliographien


Biographisch-literarisches Handwörterbuch / J. C. Poggendorff. - Leipzig
Bd. 3 (1898), S. 735-736
Bd. 4 (1904), S. 780-781
Bd. 5 (1925), S. 654-655
    UB-Signatur: LSN B-AE 002     und     LSA Nat-A 001

Link  Schriftenverzeichnis mit Bestandsnachweis Heidelberger Bibliotheken und Direktlinks zu digitalisierten Aufsätzen und Büchern / zusammengestellt von Gabriele Dörflinger.

Anfrage an externer Verweis Zentralblatt MATH   zum Autor   Koenigsberger, L*   oder zum Titel   Leo Koenigsberger.


Letzte Änderung: 17.04.2012 Gabriele Dörflinger

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