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Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

Über das Sondersammelgebiet Kunstgeschichte 

Allgemeines

Die Sammlung von Literatur zur Kunstgeschichte hat in der Universitätsbibliothek Heidelberg eine schon im 19. Jahrhundert begründete Tradition. Auf dem damit gegebenen Grundstock aufbauend wurden der Bibliothek nach dem 1. Weltkrieg und verstärkt ab 1949 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG)  folgende Sondersammelgebiete zugewiesen:

Seit 2005 betreut das Südasien-Institut der Universität Heidelberg gemeinsam mit der Universitätsbibliothek zudem das Sondersammelgebiet "Südasien". Diese Sammelschwerpunkte sind Teile des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) dauerhaft getragenen und finanzierten Programms zur überregionalen Literaturversorgung in der Bundesrepublik Deutschland. Es wird von zahlreichen wissenschaftlichen Bibliotheken kooperativ getragen und läßt sich zusammen mit externer Verweis Der Deutschen Bibliothek und der externer Verweis Sammlung Deutscher Drucke als eine verteilte Nationalbibliothek betrachten.

Für die oben genannten Fächer wird von der UB Heidelberg die gesamte einschlägige Fachliteratur erworben. Der Erwerb ausländischer Literatur wird durch Zuwendungen der DFG unterstützt. externer Verweis (Richtlinien zur überregionalen Literaturversorgung der Sondersammelgebiete und Virtuellen Fachbibliotheken (Stand 17.07.2006)

Das Sondersammelgebiet Zeitgenössische Kunst ab 1945, Photographie, Industriedesign und Gebrauchsgraphik (9.11) wird seit dem 01.01.1993 nicht mehr von der UB Heidelberg sondern von der externer Verweis Sächsischen Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek Dresden betreut.

Der Heidelberger Bestand ist weltweit verfügbar: vor Ort über einen Benutzerausweis und überregional über den Dokumentenlieferdienst Subito oder die konventionelle Fernleihe.

Monographien ab Erscheinungsjahr 1972 (teilweise auch ältere Titel) und das komplette Zeitschriftenangebot sind recherchierbar über den Katalog der UB Heidelberg (HEIDI), über den Südwestdeutschen Bibliotheksverbund (SWB) sowie über artlibraries.net – Virtual Catalogue for Art History / Virtueller Katalog Kunstgeschichte

Bestand und Sammelauftrag

Die UB Heidelberg besitzt ca. 6.350 kunstwissenschaftliche Zeitschriften, von denen derzeit ca. 1.300 Titel laufend gehalten werden. Der Gesamtbestand kunstgeschichtlicher Literatur umfasst ca. 420.000 Bände. Jährlich werden rund 8.000 Monographien neu erworben. Ein umfangreiches Angebot an elektronischen Medien (Datenbanken, Volltexte und Bildarchive, E-Journals) steht für die Recherche via Internet zur Verfügung.

Auftrag ist das umfassende und spezielle Sammeln gedruckter und elektronischer Medien zum betreuten Fachgebiet mit dem Ziel, daß von jeder wissenschaftlichen Publikation wenigstens ein Exemplar in Deutschland zugänglich ist. Über verschiedene Informationsdienste und Serviceangebote werden alle erworbenen Medien auch überregional zur Verfügung gestellt.

Der Sammelschwerpunkt „Allgemeine Kunstwissenschaft” umfasst Veröffentlichungen allgemeinen und übergreifenden Inhalts zur Kunstwissenschaft. Dazu gehört auch Ästhetik, Kunstphilosophie, Kunstpsychologie, Kunsttheorie und Allgemeine Kunstpädagogik.

Das Fach „Mittlere und Neuere Kunstgeschichte bis 1945” umgreift die gesamte mittelalterliche und neuere Kunstgeschichte der Länder Europas sowie die von Europa beeinflußte Kunst in den USA, Kanada und Australien, zeitlich durchgehend von der frühchristlichen Epoche bis 1945. Der Sammelauftrag umfaßt sämtliche einschlägige Fachliteratur (inkl. Non-Book-Medien) zur Architektur, Plastik, Malerei Graphik und allen Zweigen des Kunsthandwerks. Dazu gehört auch Städtebau und Denkmalpflege unter kunstwissenschaftlichem Aspekt, Kunstausstellungen, Industriearchäologie, Veröffentlichungen nicht-wissenschaftlicher Art, die eine wichtige Dokumentation darstellen sowie regional bezogene Literatur, soweit sie nicht einzelnen regionalen Sondersammelgebieten zugewiesen ist.

Fachverwandte Sammelschwerpunkte anderer Bibliotheken sind:

Zentralen Zugang zu den insgesamt 121 auf über 40 Bibliotheken in Deutschland verteilten Sammelschwerpunkten bietet das WWW-Informationssystem WEBIS.

Dienstleistungsangebote

  • Fachkatalog Kunstgeschichte

    Der „Fachkatalog Kunstgeschichte” enthält den überwiegenden Teil der von der UB Heidelberg erworbenen kunstwissenschaftlichen Literatur zu den oben genannten Sammelschwerpunkten. Derzeit sind ca. 420.000 Medien nachgewiesen, hinzu kommen ca. 6.350 kunstgeschichtliche Zeitschriftentitel, davon ca. 1.300 laufend gehaltene Titel. Ebenfalls im Fachkatalog enthalten ist auch der Bestand im Bereich „Zeitgenössische Kunst ab 1945“ und „Außereuropäische Kunstgeschichte“.
    Bitte beachten Sie, dass der Fachkatalog die Bestände zur Kunstgeschichte jedoch nicht vollständig enthält. Ältere oder interdisziplinäre Titel recherchieren Sie bitte im Online-Katalog HEIDI oder im Digitalisierten Alphabetischen Zettelkatalog DigiKat (für bis einschließlich 1971 erschienene Titel).
  • Subito für Sondersammelgebiets-Literatur

    Über den Dokumentlieferdienst Subito liefert die UB Heidelberg kunstwissenschaftliche Literatur innerhalb von 48 Stunden direkt an den Arbeitsplatz. Literatur zur aus dem Bereich "Zeitgenössische Kunst ab 1945, Photographie, Industriedesign und Gebrauchsgraphik" steht über den Lieferdienst der SLUB Dresden zur Verfügung.
    Kostengünstig können Bücher und Zeitschriftenaufsätze aus der UB Heidelberg als Fernleihe in eine Bibliothek bestellt werden.
  • Neuerwerbungslisten

    Monatlich werden fachlich untergliederte Listen generiert, die Sie über die Neuerwerbungen des Sondersammelgebietes informieren. Neben dem Abruf der Listen über WWW besteht zudem die Möglichkeit, sich die Listen per Abonnement als PDF-Datei zusenden zu lassen So erhalten Sie auf einfache Weise einen umfassenden Überblick über die neueste kunstwissenschaftliche Fachliteratur. Anmeldung über E-Mail.
  • OLC-SSG Kunst/Kunstwissenschaft

    Die Datenbank OLC-SSG Kunst/Kunstwissenschaft erschließt ca. 645.000 Aufsätze und Rezensionen von ca. 417 fachrelevanten Zeitschriften (in der Regel ab Erscheinungsjahr 1993). Die Datenbank dient nicht nur der bibliografischen Recherche, sondern ist zugleich eine frei zugängliche Bestelldatenbank für die Online-Fernleihe und die kostenpflichtigen Lieferdienste GBVdirekt/subito der UB Heidelberg.
  • ART-Guide – Sammlung kunsthistorischer Internetquellen

    Diese Datenbank bietet Zugang zu derzeit knapp 5.000 qualitativ hochwertigen Websites, die nach bibliothekarischen Standards detailliert erschlossen und beschrieben sind. Sie ist ein gemeinsames Angebot der UB Heidelberg und der SLUB Dresden und ein zentrales Modul von arthistoricum.net. Wenn Sie möchten, daß Ihre Quelle in ART-Guide aufgenommen werden soll, melden Sie uns diese bitte über unser WWW-Formular.
  • ART-Dok – Publikationsplattform Kunstgeschichte

    Dieser Volltextserver bietet Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern weltweit die Möglichkeit, kostenlos Publikationen in elektronischer Form im WWW verfügbar zu machen. Aufgenommen werden Veröffentlichungen (u.a. Monographien, Aufsätze, Vorträge) aus den Bereichen Kunstgeschichte und Kunstwissenschaft. Auch die Zweitveröffentlichung bereits gedruckt erschienener Schriften ist möglich. Die Qualität der Veröffentlichung sollte dabei den Standards herkömmlicher Publikationsformen entsprechen.
    Neben dem Nachweis in regionalen (SWB) und überregionalen Bibliothekskatalogen garantieren wir dauerhafte Verfügbarkeit und Referenzierbarkeit. Die Nutzung der „Open Archives Initiative” (OAI) Schnittstelle sichert außerdem die internationale Verbreitung der Dokumente. ART-Dok ist ein zentrales Modul von arthistoricum.net.
  • Digitalisierte Handschriften und Drucke

    Die UB Heidelberg stellt in ihrem Digitalisierungszentrum kunsthistorisches Quellenmaterial aus ihrem Bestand im Volltext bereit, u.a.:
  • „Catalogue Enrichment”: Inhaltsverzeichnisse von Sammelwerken und Rezensionen in HEIDI

    Seit April 2004 werden die Inhaltsverzeichnisse von neu erworbenen Kongreßberichten, Ausstellungskatalogen, Festschriften und anderen Sammelbänden eingescannt und über SWBplus sowie im lokalen Katalog HEIDI als PDF-Datei angeboten. Ebenfalls dort eingebunden sind sämtliche bislang erschienene Rezensionen von „ARTHIST” und „Kunstform – Rezensionsjournal für Kunstgeschichte”.

DFG-Projekte

Teilnahme an weiteren Projekten

  • DigiZeitschriften – Das deutsche digitale Zeitschriftenarchiv

    Dieses Projekt hat sich – analog zum amerikanischen Vorhaben JSTOR – zum Ziel gesetzt, einen Onlinezugriff auf den vollständigen Erscheinungsverlauf deutscher wissenschaftlicher Kernzeitschriften unterschiedlichster Fachrichtungen zu realisieren. Die Federführung liegt bei der SUB Göttingen, die UB Heidelberg ist Mitglied im Verein "DigiZeitschriften e.V. und initiiert und begleitet die Einbindung kunstwissenschaftlicher Zeitschriften in das Projekt.
  • Überregionale Bereitstellung und Förderung von Online-Datenbanken im Bereich geisteswissenschaftlicher Sondersammelgebiete (BSB München)

    Um eine überregionale Informationsversorgung auch für all diejenigen potentiellen Nutzer gewährleisten zu können, die bislang über keinen Zugang zu wissenschaftlichen Datenbanken verfügen, hat die Bayerische Staatsbibliothek ein leicht benutzbares Pay-per-Use-Verfahren entwickelt. Mit Hilfe dieses Verfahrens wird individuellen Nutzern für einen bestimmten Zeitraum die Recherche in Fachdatenbanken ermöglicht und anschließend ein Entgelt in Rechnung gestellt.
    Das Sondersammelgebiet Kunstgeschichte der UB Heidelberg ist dort derzeit mit einem PPU-Zugang zur Volltextdatenbank Grove Art Online vertreten.
  • WEBIS

    Vollständige Anbindung der gesamten SSG-Fachinformation an das Web-Informationssystem zur überregionalen Literaturversorgung in Deutschland WEBIS.
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