Die Kunst für Alle: Malerei, Plastik, Graphik, Architektur – digital
(http://kunst-fuer-alle.uni-hd.de)
Die „Kunst für Alle” erschien ab 1885 im Münchner Bruckmann Verlag. Herausgegeben von dem Maler und Kunstschriftsteller Friedrich Pecht war sie über Jahrzehnte eine der auflagenstärksten und einflussreichsten deutschsprachigen Kunstzeitschriften. Unter konsequenter Nutzung des neuen Mediums der fotografischen Bildreproduktion stand stets die Kunstvermittlung an ein breiteres Publikum im Fokus.
1899/1900 wurde die "Kunst für Alle" mit der ebenfalls in München veröffentlichten "Die Kunst" vereinigt und erschien nun unter dem Titel "Die Kunst. Monatsheft für freie und angewandte Kunst". Jedes erschien jeweils ein Band "Freie Kunst" und eine Band "Angewandte Kunst". Pecht blieb Herausgeber, verantwortliche Redakteure waren der Kunstverleger Fritz Schwartz ("Freie Kunst") und Hugo Bruckmann ("Angewandte Kunst").
Zur digitalen „Kunst für Alle“
Die Digitalisate der „Kunst für Alle” wurden freundlicherweise von der Kunstbibliothek, Staatliche Museen zu Berlin bereitgestellt. Die Erstellung der Webpräsentation erfolgte in Heidelberg.
Literatur (in Auswahl)
- Rennhofer, Maria: Kunstzeitschriften der Jahrhundertwende in Deutschland und Österreich: 1895-1914, Wien, 1987, S. 97-99, 193
- Rogers, Robert W.: Nationalismus in der deutschen Kunst. Die Forderung nach einer deutsch-nationalen Kunst im wilhelminischen Deutschland. Eine Analyse anhand der Kunstzeitschrift "Die Kunst für Alle" unter der Herausgabe Friedrich Pechts 1885-1903, Freiburg i. Br., Univ., Diss., 1998
- Ausstellung "Ein Blick für das Volk. Die Kunst für Alle" (14. Juni bis 3. September 2006 im Haus der Kunst, München) [Ausstellung "Ein Blick für das Volk. Die Kunst für Alle" (14. Juni bis 3. September 2006 im Haus der Kunst, München)
- Lauterbach, Iris (Hrsg.): Die Kunst für Alle (1885-1944): Zur Kunstpublizistik vom Kaiserreich bis zum Nationalsozialismus, München 2010
(Rezension)
