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Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

Die Ausgrabungen in Olympia

Schon im 18. Jahrhundert was der abgelegene und von Malaria verseuchte Platz im Nordwesten der Peloponnes, von englischen und französischen Reisenden als die Stätte des antiken Olympia identifiziert worden.

In der ersten Grabungsperiode von 1875 bis 1881 wurde der größte Teil des Sakralbezirks freigelegt – die Tempel des Zeus und der Hera, das Metroon, die Schatzhausterrasse, das Philippeion sowie Teile der Hallen und Funktionsgebäude in den Randbereichen. Obwohl das Gelände innerhalb von nur gut fünf Jahren ausgegraben wurde, dokumentierte man die Befunde vergleichsweise vorbildlich. Neben dem Archäologen Ernst Curtius waren die Architekten und Bauhistoriker Friedrich Adler und Wilhelm Dörpfeld an den Grabungen beteiligt. Nachdem die Befunde in einer monumentalen Publikation veröffentlicht und 1887 auch ein Museum vor Ort eingerichtet worden waren, ruhten die Ausgrabungen für fast ein halbes Jahrhundert. Die 1936 in Berlin veranstalteten Olympischen Spiele gaben den Anstoß, in Olympia wieder Grabungen aufzunehmen. Sie werden – mit Unterbrechungen – vom externer Verweis Deutschen Archäologischen Institut bis heute fortgesetzt .

Weitere Literatur zu den Ausgrabungen von Olympia



i Weitere Informationen:

Weiterführende Literatur:
Olympia 1875 – 2000. 125 Jahre deutsche Ausgrabungen. Internationales Symposion, Berlin, 9.-11. November 2000.
Kyrieleis, Helmut (Hrsg.), Mainz, 2002

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