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Matrikel der Universität Heidelberg (Band 4): 1579-1662

In einer Kooperation zwischen Universitätsbibliothek und Universitätsarchiv werden nach und nach für die Heidelberger Universitätsgeschichte bedeutende Dokumente digitalisiert und online gestellt.

Zum einen handelt es sich dabei um die "Matrikel der Universität Heidelberg 1386 bis 1920", so weit sie sich im Original erhalten haben.

Zu anderen werden aktuell in einem von der Stiftung Kulturgut Baden-Württemberg finanzierten Projekt 1.800 Urkunden aus den Jahren 1234 bis 1816 mit direktem Bezug zur Geschichte der Universität Heidelberg digitalisiert über die Server der UB online zur Verfügung gestellt. Es handelt sich vornehmlich um Urkunden der Päpste und Pfalzgrafen, der Bischöfe von Speyer und Worms sowie der Universität selbst und ihrer inkorporierten Klöster (bspw. St. Lamprecht bei Neustadt/ Weinstraße oder das Philipps-Stift Zell im heutigen Donnersbergkreis). In dem Archivbestand befinden sich somit nicht nur die frühen päpstlichen Privilegien für die Klöster sowie deren Rentengeschäfte und Memorienstiftungen, sondern vor allem auch die Erlaubnis zur Gründung der Universität Heidelberg durch Papst Urban VI. aus dem Jahre 1385 und die Gründungsurkunde des Pfalzgrafen von 1386. Zu erwähnen sind zudem die weiteren päpstlichen Privilegierungen und pfalzgräflichen Privilegienbestätigungen, Reformen und Urkunden mit den grundlegenden rechtlichen wie wirtschaftlichen Ausstattungen der Universität Heidelberg. Auch innere Angelegenheiten sowie private Stiftungen zugunsten der Universität haben ihren schriftlichen Niederschlag gefunden.
Die Urkunden werden auch auf der europäischen Plattform „Monasterium.net - Das virtuelle Urkundenarchiv Europas“ der internationalen Forschung zugänglich gemacht.

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