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Bulletin des Musées Royaux des Arts Décoratifs et Industriels – digital

Die Museumszeitschrift Bulletin des Musées Royaux des Arts Décoratifs et Industriels erschien in den Jahren 1901 bis 1911 jeweils einmal pro Monat in Brüssel. Sie war auch im Ausland erhältlich und sollte über die Dinge und Ereignisse informieren, die für die Öffentlichkeit von Interesse sein konnten. Das Bulletin berichtete zum einen über Projekte des „Museé Royaux“, zum anderen über dessen Bestand an Antiquitäten, Industriekunst, Monumentaler und Dekorativer Kunst sowie Ethnographie. Manche Aufsätze des Bulletins sind einem bestimmten Exponat gewidmet, andere einem bestimmten Sammelgebiet. Bei den Verfassern handelt es sich meist um Mitarbeiter des Museums, wie zum Beispiel dem Konservator Henry Rousseau und dem Ägyptologe Jean Capart oder dem Philologen und Archäologen Jean André De Mot. Auch wird der Leser am Ende der einzelnen Ausgaben über Ankäufe und Schenkungen an das Museum informiert.

In der dritten Ausgabe des Jahres 1901 schreibt E. v. O. über die Notwendigkeit der „Vulgarisation“, über die „Popularisierung“ der Tätigkeiten und Exponate des Museums und über seinen den Auftrag, die Ausstellungsstücke nicht nur einem dezidierten Publikum, sondern einer breiten Masse erfahrbar zu machen. In diesem Sinne könnte man die Museumszeitschrift selbst auch als ein Mittel zur „Popularisierung“ sehen.

Weiterführende Literatur

  • Le Budget extraordinaire, in: Bulletin des Musées Royaux des Arts Décoratifs et Industriels 1.1901/2(1902), No. 1, S. 1
  • E. v. O.: Vulgarisation, in: Bulletin des Musées Royaux des Arts Décoratifs et Industriels 1.1901/2(1902), No. 3, S. 17-18
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