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Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

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Rihm, Thomas

Eine Schule, zwei Modi - Inklusive Schulentwicklung aus subjektwissenschaftlicher Sicht


Kurzfassung:
Je mehr der bürgerrechtsbewegte Anspruch auf Inklusion aus dem Schutz- bzw. Schon-raum der Modellversuche in die Fläche der Bundesländer überführt wird, werden ent-sprechend zunehmend Widerstandsszenarien öffentlich. Über eine Reinterpretation ent-lang zweier Analysefolien wird versucht, die aktuell präferierte institutionelle Schulent-wicklungsvariante zu bestimmen, zu hinterfragen und einzuordnen. Deutlich wird in die-sem Zusammenhang, dass mit der konsequenten Umsetzung einer evidenzbasierten Op-timierungsstrategie bei gleichzeitiger Pluralisierung der schulischen Verhältnisse durch Inklusion, die Komplexität und der Grad der erzeugten Widersprüche im Schulsystem er-heblich zunimmt. In Rahmen dieser widersprüchlichen Situation wird aus subjektwissen-schaftlicher Sicht für die Relativierung des Steuerungsmodus und für eine Ergänzung die-ses durch einen zweiten verständigungsorientierten Modus plädiert, der Zeit-Räume für Fragen der Lebensführung eröffnet.
Hochschule:Pädagogische Hochschule Heidelberg
Einrichtung:Schulpädagogik, Institut für Erziehungswissenschaft, Fakultät I
Dokumentart:Wissenschaftlicher Aufsatz
Publikationsform:gedruckt
Quelle:In: Zeitschrift für Inklusion-online; Ausgabe 1/2015; http://inklusion-online.net/index.php/inklusion-online/article/view/265/251 - Zugriff: 18.06.2015
Erscheinungsjahr:2015
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