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Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

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Rihm, Thomas

Verständigungs-Werkstätten - Bedeutsame Orte kooperativer und portfoliobasierter Professionalisierung in Studium und Weiterbildung


Kurzfassung:
Die Rede vom Subjektstandpunkt behauptet zwar, dass sich Studierende bzw. Weiterbildende zur jeweils als bedeutsam erachteten Situation verhalten können und dies auch tun. Sie behauptet aber nicht, dass dieses 'Verhalten zu' zu jeder Zeit Ausdruck bewusster Entscheidung wäre. Wenn das eigene Lehrhandeln 'mir unverständlicher Weise selbst zum Widerspruch' gerät und ich dieser Problematik nicht mehr aus dem Wege gehen möchte, entsteht Verständigungsbedarf. Die hier skizzierte Werkstattarbeit stellt hierfür ein strukturiertes Angebot dar, im Rahmen dessen Verstehensprozesse angestoßen und Veränderungs-perspektiven eröffnet werden können. Verständigungs-Werkstätten sind dann Orte, in denen Protagonisten ihr Lehrhandeln über vier Ebenen hinweg, kooperativ unterstützt und portfoliobasiert professionalisieren können. Verständigung kann dann zum Anlass für eine Variante der Professionalisierung werden, die situationsbe-zogen, begreifend reflexiv und organisiert erfolgt. Offenen und interessierten Schulorganisationen kann diese Akzentverschiebung Anlass für nachhaltige Entwicklungsprozesse sein. Denn: Subjektbildung und Strukturbildung konstituieren sich gegebenenfalls wechselseitig.
Hochschule:Pädagogische Hochschule Heidelberg
Einrichtung:Schulpädagogik, Institut für Erziehungswissenschaft, Fakultät I
Dokumentart:Wissenschaftlicher Aufsatz
Publikationsform:gedruckt
Quelle:In: Rihm, Th. (Hrsg.): Teilhaben an Schule - Zu den Chancen wirksamer Einflussnahme auf Schulentwicklung. 2. erweiterte Auflage. Wiesbaden: VS-Springer, S. 323-344.
Erscheinungsjahr:2014
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