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Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

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Rihm, Thomas

Vermitteln und Verständigen? Zur Anerkennung des Subjektstandpunkts als ergänzender Aspekt inklusiver Schulentwicklung


Kurzfassung:
Die Inklusionsdebatte trifft, als eine in der Lebenswelt verankerte Bewegung, auf ein Reformkonzept von Schulentwicklung, das sich an zweckrationalen (und damit auch exkludierenden) Gesichtspunkten orientert. Unterschiedliche Handlungskoordinationsmodi stehen sich dementsprechend gegenüber: strategische Ausrichtungen (Vermittlung) treffen auf Notwendigkeiten der Sinnkonstitution (Verständigung). Insofern kann Inklusion nicht ohne Exklusion gedacht werden. Im Rahmen dieses Zielkonflikts ist nun weiterführend zu fragen, welche Alternativen im Umgang mit diesem Umstand denkbar sind. Dazu soll im 2. Abschnitt, gewissermaßen antithetisch, eine subjekttheoretische Position skizziert werden, mit Hilfe derer ich dann im 3. Abschnitt zunächst das Konzept 'Neue Steurung' untersuchen und aus den Ergebnissen dieser Untersuchung mögliche Konsequenzen ableiten lassen.
Hochschule:Pädagogische Hochschule Heidelberg
Einrichtung:Schulpädagogik, Institut für Erziehungswissenschaft, Fakultät I
Dokumentart:Wissenschaftlicher Aufsatz
Publikationsform:gedruckt
Quelle:In Martin Jäggle/Thomas Krobath/Helena Stockinger/Robert Schelander (Hg.): Kultur der Anerkennung. Würde - Gerechtigkeit - Partizipation für Schulkultur, Schulentwicklung und Religion, Verlag Schneider: Hohengehren 2013, 175-190.
Erscheinungsjahr:2013
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