| Robert Schumann 1810-1856 (Komponist) | (UB Heidelberg: Inv.Nr./Signatur:Graph. Slg. P_1367) |
1810
Robert Schumann wird am 8. Juni in Zwickau geboren.
1828
Abitur - Beginn des Jurastudiums in Leipzig - Klavierunterricht bei Friedrich Wieck
1829
Studienjahr in Heidelberg:
WERKE:
- ABEGG-VARIATIONEN OP. 1 für Klavier (1829/30), ersch.: 1831
- TOCCATA OP. 7 für Klavier (1829-1833), ersch.: 1834
1830
Schumann an seine Mutter, 24. Februar 1830:
"Thibaut ist ein herrlicher, göttlicher Mann; bei dem ich meine genußreichsten Stunden verlebe. Wenn er so ein Händel'sches Oratorium hei sich singen läßt (jeden Donnerstag sind über 70 Sänger da) und so begeistert am Klavier accompagnirt und dann am Ende zwei große Thränen aus den schönen großen Augen rollen, über denen ein schönes, silberweißes Haar steht, und dann so entzückt und heiter zu mir kommt und die Hand drückt und kein Wort spricht vor lauter Herz und Empfindung, so weiß ich oft nicht, wie ich Lump zu der Ehre komme, in einem solchen heiligen Hause zu sein und zu hören. Du hast kaum einen Begriff von seinem Witz, Scharfsinn, seiner Empfindung, dem reinen Kunstsinn, der Liebenswürdigkeit, ungeheuren Beredtsamkeit, Umsicht in Allem."
Schumann hört Paganini in Frankfurt/M. - Entscheidung für den Musikerberuf
Rückkehr nach Leipzig - Fortsetzung der Studien bei Wieck
1832
Fingerlähmung - Ende der pianistischen Karriere
1833
Intensivierung der kompositorischen Tätigkeit
1834
gründet Schumann die 'Neue Zeitschrift für Musik'
1835-1840
Liebe zu Clara Wieck - Friedrich Wieck verbietet der Tochter jeglichen Umgang mit Schumann. Heimliche Verlobung mit Clara - Friedrich Wieck weist Schumanns Werbung ab. Prozess gegen Friedrich Wieck - positives Gerichtsurteil; daraufhin heiratet Schumann am 12. September Clara Wieck
1840
Promotion zum Dr. phil. an der Universität Jena
Komposition von 138 Liedern
1843
Berufung als Kompositionslehrer durch Mendelssohn-Bartholdy an das Leipziger Konservatorium - Versöhnung mit Friedrich Wieck
1844
Konzertreise nach Rußland - Übersiedlung nach Dresden
1845
Schwere gesundheitliche Krise - Klavierkonzert a-Moll op. 54
1847
Schumann-Fest in Zwickau; Schumann wird »Liedmeister«; der Liedertafel in Dresden
1848
Gründung und Leitung des Vereins für Chorgesang in Dresden
1849
Fruchtbarstes Schaffensjahr: zahlreiche Vokal- und Instrumentalwerke
1850
Schumann wird Städtischer Musikdirektor in Düsseldorf
Sinfonie Es-Dur op. 97 (Rheinische Sinfonie)
1853
31. Niederrheinisches Musikfest
erste Begegnung mit Brahms: Aufsatz Neue Bahnen in der NZfM
Rücktritt von der Leitung der Abonnementskonzerte
1854
1856
Schumann stirbt am 29. Juli in Endenich und wird in Bonn beigesetzt.

(UB Heidelberg: Inv.Nr./Signatur:Graph. Slg. P_1367)