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Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

II. Antiquarisch-historische Forschung

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Der Götze Moloch mit Kleinkind als Opfer in den Armen, ein Ritus heidnischen Ursprungs (nach S. 638, 2. Taf.)

Die Leviten lesen

Johannes Lund (1638-1686), ein protestantischer Diakon im dänischen Tondern, befasste sich intensiv mit dem jüdischen Altertum. Grundlegend für seine Studien war die Frage, welche Bedeutung der Gottesdienst im Alten Testament für das Neue Testament und die christliche Lehre spielte.

Lunds Arbeit wurde posthum 1695 gekürzt und ohne Abbildungen von dessen Sohn herausgegeben. Die erste vollständige und illustrierte Fassung mit einem Vorbericht von Henricus Muhlius erschien 1701. Dank der großen Beliebtheit folgten bis Mitte des 18. Jahrhunderts weitere Auflagen: 1704, 1711 und 1722, eine holländische Übersetzung 1723 und schließlich 1738 bei Christian Wilhelm Brand in Hamburg die vorliegende von Johann Christian Wolf überarbeitete und erweiterte Fassung.

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